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Dezember 2010
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Der jährliche “Weihnachtswahnsinn” setzt ein und die gesamte Mannschaft ist mit Schlachtung und Verarbeitung bis zum letzten Tag vor Weihnachten beschäftigt. Dazu extreme Wetterverhältnisse mit großer Kälte und Mengen von Schnee. Dadurch benötigt die Pflege der Tiere fast die doppelte Zeit. Auf unserer Betriebsweihnachtsfeier lassen wir zehn Jahre Straußenzucht revue passieren und freuen uns über die Entwicklung in diesen Jahren. Unseren Kunden sind wir dankbar für gezeigtes Verständnis und Treue. Wir zählen heute zu den Marktführern für deutsches Straußenfleisch und sind Stolz auf das Erreichte. Schwäne, Pfauen und Hühner sind im beheizten Winterquartier und die Straußenställe dick mit Stroh und Heu ausgelegt - es ist wieder mal sehr kalt mit bis zu - 15°C.
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November 2010
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Wetterbedingt wenig Außenarbeiten, sondern Maschinenpflege und Innenarbeiten. Ein Monat ohne besondere Ereignisse.
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Oktober 2010
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Die Brut- und Kükenstation ist geschlossen; alle Küken sind in den Kükenstall 1 umgezogen. Der Herbst hat noch einige schöne Tage die den jüngsten Straußen-Küken natürlich sehr helfen. 150 “Sylter Rosen” für die Hänge und ein weiterer Judasbaum im Park wurden gepflanzt. Das Wetter zum Erntedankgottesdienst war trocken aber sehr kalt. Dennoch war die Gutskapelle bis auf den letzten Stehplatz gefüllt und die anschließende Feier in der Maschinenhalle mit Schwein vom Grill ging bis in die späte Nacht. Für 2011 planen wir den 3. Erntedankgottesdienst etwas früher bei angenehmeren Temperaturen.
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September 2010
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Die letzten Küken der Saison 2010 sind geschlüpft und die Brutmaschinen sind abgeschaltet. Die Arbeiten an der Erweiterung der Reiferäume für Salami und Schinken werden wieder aufgenommen. Die Maschinenhalle erstrahlt in dem Owstiner Rot. Auf dem Owstiner Friedhof ist mit Hilfe einer Spende ein Kreuzdenkmal aus rotem Main-Sandstein errichtet worden.
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August 2010
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Der NDR drehte auf dem Gut Owstin für eine Nachmittagssendung. Vom Ei bis zur Salami wurde alles gefilmt und Ende August wurden die Beiträge ausgestrahlt. Ein kleiner aber sehr schöner Dokumentarfilm über unsere Arbeit ist entstanden. Das Einlegen von Bruteiern endet zum 31. August. Jetzt bleiben die weiteren Straußen-Eier zur Naturbrut liegen und bei gefülltem Nest werden die Hennen mit dem Legen von Eiern aufhören. Die Brutsaison 2010 geht dem Ende zu - Schade. Der Futterweizen ist geerntet und eingefahren. Unser Erntedankgottesdienst ist geplant und findet am 16. Oktober 2010 um 16.00 Uhr in der Gutskapelle statt. Alle Dorfbewohner und Freunde sind eingeladen - auch zum anschließenden “Schwein am Spieß”.
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Juli 2010
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Optimales Sommerwetter lässt unsere Straußen-Küken jeden Tag wachsen - bis zu 1 cm pro Tag. Über das steigende Interesse an unseren Produkten auf der Insel Usedom freuen wir uns besonders. Nach anfänglicher Zurückhaltung wird das Straßenfleisch immer mehr als heimisches Produkt akzeptiert. Unsere Maschinenhalle wurde bezogen - es fehlt noch der Anstrich. An den Reiferäumen im 1.OG des Wirtschaftsgebäudes wird je nach zeitlicher Kapazität weitergearbeitet. Die eingestallten “Familien-Weihnachtsgänse” haben einen größeren Wassertümpel erhalten.
Unser Weizenfeld (Bestandteil zur Fütterung der Strauße) gedeiht prächtig ohne jede chemische Düngung oder Ungezieferbehandlung. Einzig eine Düngung mit Straußen- und Pferdemist im Frühjahr wurde vorgenommen. Wir sind auf das Ergebnis der Ernte gespannt.
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Juni 2010
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Tatsächlich ist die Nachfrage nach Straußenfleisch zur Fußball WM erheblich angestiegen. Wir hoffen, dass es nicht nur ein Strohfeuer ist und auch nach der WM Straußenfleisch vermehrt nachgefragt wird. Das tolle Wetter Ende Juni bewirkte bei uns Rekordzahlen bzgl. der Eiablage. Bei solchem Wetter springen die Küken aus den Eiern! Ein Storchenpaar ist seit Wochen wieder auf dem Nest. Vielleicht haben wir nächstes Jahr wieder ein brütendes Paar auf Owstin. Das Nest war jetzt seit fünf Jahren nicht mehr besetzt.
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Mai 2010
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Wöchentlich schlüpfen Straußenküken und beleben die Kükenställe. Alle Zuchtfamilien legen zwischenzeitlich Eier und die Zahl steigt von Woche zu Woche. Die Fußball WM in Südafrika scheint die Nachfrage nach Straußenfleisch nicht unerheblich zu beleben. Anfragen nach unseren Liefermöglichkeiten erreichen uns regemäßig - bleibt zu hoffen, dass diesen Anfragen auch Aufträge folgen. Richtfest für die Maschinenhalle.
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April 2010
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Die ersten Straußenküken sind Ende April geschlüpft - wie jedes Jahr ein bewegender Moment. Jetzt schlüpfen im Wochentakt die Küken und die Kükenställe füllen sich. Unsere Zuchtfamilien sind alle bereits in 2009 zusammengestellt worden, so dass wir durch die Eingewöhnung mit neuen Partnern dieses Jahr keine Zeit verlieren. Jedes Ei wird sorgsam behandelt und wir bemühen uns um eine erneute Steigerung der Anzahl an Straußenküken. Die Gehege und Ställe jedenfalls sind optimal vorbereitet.
Die Arbeiten an der Maschinenhalle werden fortgesetzt.
Die nicht unerheblichen Frostschäden an Neupflanzungen im Park und auf dem Gut werden nach und nach beseitigt und durch junge Pflanzen ersetzt.
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März 2010
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Ende März wurde die erste Brutmaschine eingeschaltet. Die Frühlingstemperaturen haben unsere Zuchtfamilien belebt und täglich können mehr Straußen-Eier eingesammelt werden. Die von uns jährlich vor Ostern angebotenen vollen Straußen-Eier von Junghennen - die noch nicht zur Nachzucht tauglich sind - haben auch dieses Jahr wieder zu einer “Reservierungsliste” geführt. Inzwischen gibt es für diese außergewöhnlichen Ostereier eine regelrechte Stammkundschaft.
Nach wie vor werden Frostschäden an den Weidezäunen, Ställen und Wegen beseitigt.
Unsere Vollblutstute Kiss Me hat am 2.März 2010 ein gesundes Stutfohlen auf Owstin zur Welt gebracht. Es folgte ein weiteres Stutfohlen aus der Arragonia, welches am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte.
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Februar 2010
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Weiter eisige Temperaturen und Schnee. Die Arbeiten an den zusätzlichen Reiferäumen für unsere Straußen-Salami und unserem Straußen-Schinken gehen weiter. Der Rohbau ist im Februar abgeschlossen - jetzt wird gefliest. Durch die große Kälte wurde unser Gutspark regelmäßig von hungrigem Rehwild besucht und wir mussten einen nicht erheblichen Schaden durch Verbiss an unseren Neupflanzungen feststellen. Es gibt ein besonderes Interesse an unseren Straußen-Produkten im Hinblick auf die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Für uns sehr erfreulich und wir hoffen, dass auch nachhaltiges Interesse an unseren Fleischprodukten dadurch beim Verbraucher geweckt wird.
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Januar 2010
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So viel Schnee - unglaublich. Extrem niedrige Temperaturen von bis zu -20°C und grosse Schneemengen beschäftigen uns den ganzen Januar. Eingefrorene Wasserleitungen, Unterbringung der Tiere in geschützte Räume, Fahrten zum Füttern mit dem Traktor statt PKW und viele andere Aufgaben haben uns ganz in Anspruch genommen. Nebenher natürlich wöchentliche Schlachtungen und Verarbeitung. Der Januar 2010 - ein Wintermonat mit Extremen. Mehrere Tage konnte man uns tatsächlich nur mit dem Traktor erreichen. Und ein erstes Straußen-Ei am 20. Januar 2010 bei sehr kaltem Wetter. Wir sehen dieses Ei als Frühlingsboten und gutes Zeichen für die Brutsaison 2010!
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