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In unmittelbarer Nähe der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern liegt Rittergut Owstin ca. 20 km von Usedom entfernt (Wegbeschreibung).
Das in herrlicher Ruhe und Abgeschiedenheit liegende Rittergut Owstin entstand um 1353.
Das Rittergut Owstin leitet seinen Namen vermutlich von dem slavischen Wort Owstschina - Schafstall - ab. Der Name wird erstmalig 1353 urkundlich erwähnt als der Graf Johannes von Gützkow die Stadt bewidtmete; der Name wird hier noch Awstin geschrieben. Am 5. Februar 1352 beschreibt Herzog Barnim III. die Grenzen der Grafschaft Gützkow mit den Worten: “... vasallus noster Henneke Ovstin eques ac consiliatius.” Auf Owstin saßen in der Folge zwei Geschlechter mit dem Namen Owstin aber unterschiedliche Wappen. Das erste Geschlecht führte das Rittergut bis es mit Hans Owstin zu Gnatzkow 1524 ausstarb. Bereits 1485 übertrug Herzog Bogislav X. das Gut an das zweite Geschlecht Owstin. Joachim Kuno von Owstien verpfändete wegen seiner Überschuldung das einen Teil des Rittergut am 16. Oktober 1645 an Berendt von Wolffradt. Die Wolffradts übernahmen nach dem Tod von Joachim Kuno von Owstien von seinen Erben das gesamte Gut am 24. April 1670. Die “landesherrliche” Bestätigung von Seiten der schwedischen Krone erfolgte 1671. Seit dem blieb das Rittergut Owstin im Wolffradtschem Besitz bis zur Vertreibung und Enteignung 1945 und Folgejahre.
Die Zeiten des 2.Weltkrieges und die anschließende Nutzung des Gutsbetriebes hinterließen ihre deutlichen Spuren.
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